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ERDKUNDE

Grundsätze

I.

Ihrem Inhalt entsprechend beschäftigt sich die Geographie immer mit dem vierdimensionalen Raum, wobei die vierte - die historische - Dimension die Zeit ist, in der die Fragestellungen:

immer einbezogen werden.

Diese Frage bezieht sich sowohl auf den Naturraum als auch auf den anthropologischen Raum. Dabei werden

So verstanden, entspricht der Erdkundeunterricht dem humanistischen Bildungskonzept unserer Schule, da er dank seiner Definition eine ganzheitliche Erziehung und Ausbildung anstrebt.

II.

Aus der Anwendung und praktischen Ausübung der drei Betrachtungsweisen der Geographie ergeben sich folgende

Lernperspektiven

1. Durch die formal-physiognomische Betrachtung werden
2. Durch die funktionale Betrachtung werden
3. Durch die historisch-genetische Betrachtung
III.

Durch das regelmäßige Anwenden fachspezifischer Methoden wie etwa
werden IV.

Durch das Lernen im Gelände und auf Exkursionen werden

Nigends ist die Nähe zwischen theoretisch Erlerntem und konkreter Verwirklichung so groß wie im Gelände und nirgends ist die Selbstentfaltung der Person, das individuelle Lernen so gut durchführbar wie beim konkreten Erleben des Raumes. Was für die Oberstufe die Exkursionen bedeuten, können in der Unter- und Mittelstufe die Ortsbegehungen in der Umgebung der Schule sein.
Durch die ausgewogene Verbindung der Arbeit im Klassen- oder Fachraum mit der Erdkunde vor Ort erfüllt der Erdkundeunterricht seine wichtigste Aufgabe, die Schüler/innen für die Umwelt als Berührungs- und Durchdringungsraum von Land, Wasser und Luft, als Lebensraum für Pflanze, Tier und Mensch und als Wirkungsraum für den Menschen zu sensibilisieren und damit zu verantwortlichem Handeln zu befähigen und zu motivieren.

gez. Klein